Freitag, 2. November 2012

4th Mobility: Poland!


Die vierte Mobilität im Rahmen unseres Comenius-Projekts führte uns vom 15.10. bis zum 20.10.2012 zu unserer Partnerschule in Gorzow Wielkopolski in Polen. Auf der Anreise war es uns aufgrund der Zugsverbindungen möglich, noch einen knappen Tag in Berlin zu verbringen, wo wir einige Sehenswürdigkeiten besuchten.

Brandenburger Tor


In Polen hießen uns dann am Abend die Gastfamilien und die Lehrerinnen sehr herzlich willkommen und hatten für uns ein abwechslungsreiches und interessantes Programm vorbereitet.
Bei der ersten Arbeitseinheit war die Wiedersehensfreude mit den SchülerInnen, die bereits in Deutschland oder Österreich dabei waren, sehr groß und alle machten sich mit großem Eifer an die Erstellung eines „Culinary Dictionary‘s“ in den Sprachen Englisch, Deutsch, Französisch und Spanisch. Für das internationale Kochbuch waren in den Länderteams schon Vorarbeiten geleistet worden, sodass es die polnischen Lehrerinnen bis zum nächsten Treffen in Frankreich fertigstellen können.
Da unser Thema bei diesem Treffen „Cuisine“ war, bot es sich an, in einem Crashkurs von polnischen Kochlehrlingen zu lernen, wie man die polnische Spezialität Pierogi herstellt. Bei diesen Küchengesprächen konnte das neu erlernte Vokabular gleich ausprobiert werden.




Neben dem kulinarischen gab es auch ein reichhaltiges kulturelles Programm. So besuchten wir den Stammsitz der polnischen Hochadelsfamilie Raczyński in Rogalin nahe Poznan, die 1877 auch die Villa Raczyński in Bregenz errichten ließ.
Leider konnten wir die Kunstschätze, die diese Familie bedeutender europäischer Kunstmäzene gesammelt hat, nicht besichtigen, da das Schloss gerade generalsaniert wird. Dafür erhielten wir einen kleinen Einblick in die Renovierungsarbeiten.
Bemerkenswert sind auch die drei Jahrhunderte alten Eichen im Park des Anwesens, die die drei Hauptstämme der Slawen, Lech, Czech und Rus symbolisieren sollen.
Beeindruckt waren wir vom Hauptlatz in Poznan, wo aber leider zu wenig Zeit war, um die architektonischen Schätze und die vielen Spuren europäischer Geschichte zu erforschen. Allein diese Stadt ist ein Grund wieder einmal in diese Gegend von Polen zu fahren! 



Am letzten Vormittag sollten dann die Länderteams nachweisen, dass sie in dem einen Jahr Arbeit an diesem Projekt schon so manches über die Partnerländer gelernt hatten. Abgefragt wurde das Wissen aus fünf Kategorien: Language, Famous people, History, Geography, Cuisine/Customs und Surprise.
Die Länderteams lieferten sich einen bis zum Schluss spannenden Kampf um die Punkte, doch schließlich konnte sich das österreichische Team klar durchsetzen und errang unter den wachsamen Augen der strengen Jury den Sieg.




Am Freitagnachmittag hieß es dann schon wieder Abschied nehmen, der uns mit Selbstgebackenem aus den Küchen der Gastfamilien versüßt wurde. Dennoch zeigten sich in so manchem Schülerauge mehr oder weniger gut zurückgehalte Tränen. Am Samstag sind alle Länderdelegationen mit vielen neuen Eindrücken, wertvollen Erfahrungen und einem vertieften europäischen Selbstverständnis nach Hause gefahren. Sicher werden viele Kontakte, die bei diesem Treffen geknüpft wurden, dank der neuen Medien weiter gepflegt und vertieft. So hat dieser Besuch einen kleinen Beitrag zum Abbau von Vorbehalten anderen europäischen Nationen gegenüber und zur europäischen Integration geleistet.
Zum Schluss sei noch den polnischen Kolleginnen ganz herzlich gedankt für die hervorragende Organisation und den Gastfamilien für die herzliche Aufnahme der Schülerinnen und ihre liebevolle Betreuung. 







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