Donnerstag, 9. Mai 2013

5th Mobility: France

Die fünfte Mobilität führte uns nach Frankreich. Die Lehrerinnen Angelika Schmölz und Gertraud Wohlgenannt wurden von fünf Schülerinnen begleitet. Die Reise mit dem Zug führte über Stuttgart und Paris nach St. Quentin.
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Laura, Amandine und Sarah in St. Quentin



In St.Quentin erwartete uns ein abwechslungsreiches Programm mit einem ausgewogenen Mix aus Arbeit und Vergnügen. Gleich am ersten Vormittag präsentierten  alle Schulen ihre Lieblingssportarten und ihre beliebtesten nationalen SportlerInnen.

Präsentation des beliebtesten Sportlers und der beliebtesten Sportlerin des BGD

Am Nachmittag erkundeten SchülerInnen und LehrerInnen in kleinen Gruppen die Stadt St. Quentin. Bei dieser Erkundung mussten verschieden Aufgaben gelöst werden, anhand derer wir einen Einblick in die Geschichte und das kulturelle Leben der Stadt bekamen. Dieses Wissen wurde beim Empfang im Bürgermeisteramt noch vertieft.

Stadterkundung in St. Quentin
... auch für die Lehrer
Empfang beim Bürgermeister von St. Quentin
Gastgeschenk vom Bürgermeister an Prof. Wohlgenannt

Am Dienstag hieß es sehr früh aufstehen, denn schon um 6.00 Uhr holte uns der Bus ab und brachte uns nach einer zweistündigen Fahrt nach Paris, wo wir zuerst das beeindruckende „Stade de France“  besichtigten.
Leider blieb dann für die Besichtigung der Stadt nicht mehr allzu viel Zeit, aber zumindest der Eiffelturm, die Champs Elysée und der Montmarte gingen sich noch aus. Bei der Rückfahrt im Bus war es dann sehr still, da alle müde und erschöpft waren.

Ein sehr beeindruckendes und interessantes Projekt durften wir am Mittwochvormittag kennenlernen: das Genossenschafts- und Wohnmodell „Familistère Godin“ in der Nähe von St. Quentin. 1859 gründete der Ofenkabrikant Jean-Baptiste Godin in Guise so genannte Sozialpaläste, auch heute noch überaus modern anmutende Großwohnanlagen für die Arbeiter seiner Fabrik. Die Wohnanlagen für insgesamt 500 Familien waren lichtdurchflutet  mit jeweils zumindest einem Fenster auf den mit Glas überdachten Innenhof und einem hinaus in den Park. Zur Anlage gehörten auch eine Schule, ein Theater, Restaurants, ein mit der Abwärme der Fabrik geheiztes Schwimmbad, Wirtschaftsgebäude etc. 1880 wurden die Wohnanlage und die Fabrik in eine Genossenschaft umgewandelt, die bis 1968 Bestand hatte. Derzeit wird das Ensemble restauriert und revitalisiert.

Familistère, ein beeindruckendes Beispiel sozialen Wohnens


Der Nachmittag gehörte dann ganz dem Sport. Zuerst fand im Stadtpark von St. Quentin in Kleingruppen ein Orientierungslauf statt. Anschließend gab es in der Turnhalle der Schule ein Volleyballturnier und – für die weniger Sportbegeiterten – einen Pétanque-Wettkampf.

Sports & Games war eines der Themen

Am letzten Vormittag wurde noch einmal hart gearbeitet, mussten doch die ganzen Aktivitäten der Woche dokumentiert werden. Während die SchülerInnen die Tage Revue passieren ließen und eifrig Plakate gestalteten, trafen sich die LehrerInnen zu einer Reflexions- und Planungssitzung. Nachdem alle Plakate fertig waren, gab es noch Zeit, die Stadt noch einmal auf eigene Faust zu erkunden, Souvenirs zu kaufen, gemütlich einen Kaffee zu trinken, oder was auch immer die Bedürfnisse der einzelnen TeilnehmerInnen waren, ehe dann um 16:00 Uhr die Abschiedsfeier begann. Hier wurden die Ergebnisse der Arbeit präsentiert, Anekdoten der Woche erzählt, viel gelacht und französische Köstlichkeiten, die die Gasteltern vorbereitet hatten, genossen.

Workshop

Am Abend trafen sich SchülerInnen und LehrerInnen noch ein letztes Mal – bei einem Rockkonzert anlässlich des Weltfrauentags. Alle verbrachten einen wunderbaren Abend,… bis dann die Spanier weg mussten. Es wurde ein sehr tränenreicher Abschied. Letzte Fotos wurden geschossen, letzte Umarmungen und Bussis gegeben, und die Nerven der spanischen Lehrer wurden noch einmal stark strapaziert. Das Ganze begann von vorne, als die Deutschen fuhren. Bald verabschiedeten sich dann auch die restlichen SchülerInnen voneinander.

Nach etwa fünf Stunden Schlaf trafen wir uns am Morgen am Bahnhof, verabschiedeten uns von unseren Gastfamilien und stiegen in den Zug zurück nach Dornbirn
Ein großer Dank gebührt dem Comeniusteam unserer Partnerschule in St. Quentin für die perfekte Organisation des Treffens und natürlich der Europäischen Union, die diesen Austausch ermöglicht.


















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